Stadtwerke | Energieversorger

Vom Bauchgefühl zur Steuerung: Wie Stadtwerke Kündigungen vermeiden

Kündigungen kommen selten mit Ansage. Viele Stadtwerke erleben es immer wieder: Kund:innen, die jahrelang unauffällig waren, wechseln plötzlich den Anbieter. Keine Beschwerde, kein eskalierter Fall, keine Interaktion.

Die Ursache liegt häufig in Prozessen, die Unzufriedenheit erzeugen, ohne dass sie systematisch sichtbar wird. Kleine Reibungsverluste, unklare Kommunikation, Wartezeiten oder fehlende Rückmeldungen summieren sich – bis die Entscheidung zum Wechsel längst gefallen ist. 

Etwa 40% der Kündigungen sind nicht preisgetrieben. Und lassen sich vermeiden.

Kündigungen kommen selten mit Ansage. Viele Stadtwerke erleben es immer wieder: Kund:innen, die jahrelang unauffällig waren, wechseln plötzlich den Anbieter. Keine Beschwerde, kein eskalierter Fall – der Wechsel erfolgt scheinbar aus dem Nichts.

Tatsächlich liegt die Ursache jedoch häufig nicht im einzelnen Kunden, sondern in Prozessen, die über längere Zeit Unzufriedenheit erzeugen, ohne dass sie transparent gesteuert werden. 

Kleine Reibungsverluste, unklare Kommunikation oder wiederholte Wartezeiten summieren sich – bis die Entscheidung zum Wechsel längst gefallen ist. Gleichzeitig verlassen sich viele Organisationen noch immer auf Einzelrückmeldungen, Erfahrungswerte oder Feedback aus dem Flurfunk, statt systematisch hinzusehen.

Besonders relevant: Nach aktuellen Marktanalysen sind rund 40 % der Kündigungen nicht preisgetrieben, sondern auf Faktoren wie Erreichbarkeit, mangelnden Dialog oder Frustration im Service zurückzuführen.

Das bedeutet: Ein erheblicher Teil der Abwanderung entsteht durch Themen, die im eigenen Verantwortungsbereich liegen – sofern sie frühzeitig sichtbar gemacht und aktiv gesteuert werden.

Wie lassen sich frühe Anzeichen von Unzufriedenheit sichtbar machen – und vor allem: an welchen Stellen im Prozess entstehen sie?

Genau hier entscheidet sich, ob Stadtwerke reagieren oder aktiv steuern.

Klassische CRM-Systeme liefern vor allem Rückblicke: Vertragslaufzeit, Produktbestand, Umsatz. Strategische Befragungen liefern punktuelle Stimmungsbilder – oft mit zeitlichem Abstand und begrenzter Beteiligung.

Was im Alltag jedoch fehlt, ist Transparenz entlang der konkreten Kontaktpunkte.

Entscheidende Fragen sind daher:

  • Wo häufen sich negative Rückmeldungen?
  • Welche Kontaktpunkte führen regelmäßig zu Frustration?
  • Wo greifen Prozesse nicht ineinander?
  • Welche Übergänge zwischen Abteilungen verursachen Reibung?

Die Antwort liegt in kurzen, transaktionalen Befragungen – direkt nach einem konkreten Kontakt. So entsteht kein abstraktes Meinungsbild, sondern ein belastbares Verständnis dafür, wo im Prozess Handlungsbedarf besteht.

 

 

Marktdynamik erhöht den Handlungsdruck für Stadtwerke

Der Wettbewerb im Energie- und Versorgungsmarkt bleibt hoch:

  • Steigende Kundenerwartungen – laut PwC (2025) reagieren Kund:innen sensibler auf Servicequalität und wechseln schneller den Anbieter.
  • Wettbewerb durch digitale Player – agile Start-ups mit moderner IT gewinnen Marktanteile von klassischen Stadtwerken.
  • Gesetz zu dynamischen Tarifen – ab 2025 Pflicht für alle Anbieter, schafft neue Kontaktpunkte und Chancen zur Kundenbindung.
  • KI-Integration und Digitalisierung – intelligente Zähler, Big Data und automatisierte Kommunikation werden Branchenstandard.

    Wer hier nur reagiert, gerät ins Hintertreffen. Wer gezielt steuert, schafft Stabilität.

Praxisbeispiel: Stadtwerke Bochum GmbH

Ein kommunaler Versorger, die Stadtwerke Bochum GmbH, hat diesen Weg gemeinsam mit moveXM begonnen und setzt aktuell transaktionale Kundenbefragungen um. D.h. es wird gezielt Feedback an bestimmten Kontaktpunkten direkt im Anschluss an eine Interaktion eingeholt.

Beispiele:

  • nach einem Anruf im Servicecenter,
  • nach einem Besuch im Kundenzentrum,
  • nach einer E-Mail-Kommunikation.

Die Rückmeldungen fließen automatisch in ein zentrales Dashboard, das sowohl zur Nachverfolgung als auch zur Analyse im Reporting dient.

Anliegen und Wünsche von Kunden können mit moveXM sehr schnell erkannt werden, was gezieltes Handeln möglich macht. 

Ergebnisse:

  • gezielte Optimierung einzelner Services,
  • frühzeitiges Erkennen erster negativer Trends,
  • fundierte Entscheidungen auf Basis aktueller Daten,
  • Kundennähe und echte Mehrwerte.

 

„Kundenzufriedenheit ist für uns kein bloßes Versprechen – wir möchten, dass sich unsere Kundinnen und Kunden rundum gut betreut fühlen. Mit move XM erkennen wir sofort Chancen zur Weiterentwicklung und schaffen so Vertrauen, Nähe und spürbare Mehrwerte.“ 

Katrin Fröhlich, Leiterin Projekt- und Qualitätsmanagement, Stadtwerke Bochum GmbH

 

Wie könnte das bei Ihnen aussehen?

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Der Kundenkompass: Klarheit statt Blindflug

Ein wirksamer Einstieg muss kein Großprojekt sein. Oft reichen ein oder zwei gezielt gewählte Kontaktpunkte.

Ein Kundenkompass bedeutet:

  • Feedback direkt nach Serviceanrufen, Jahresabrechnungen oder Besuchen im Kundenzentrum,
  • strukturierte Auswertung in klaren Dashboards,
  • automatische Hinweise bei kritischen Rückmeldungen,
  • Transparenz für Geschäftsführung und Teamleitungen.

Statt Einzelmeinungen sichtbar zu machen, werden wiederkehrende Muster und Schwachstellen erkannt. So entsteht Prozessklarheit – Schritt für Schritt.

 

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Wir analysieren gemeinsam, wo Ihre Maßnahmen nicht wirken und was sich schnell ändern lässt. Erhalten Sie in 30 Minuten konkrete Einblicke, wie Sie Kündigungen erkennen und gezielt Kunden binden können - ganz ohne Pitch.

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CX-Kundenkompass mit den Dimensionen Zufriedenheit, Relevanz, Empfehlung und Risiko – Schritt zur Umsetzung des CX-Cockpits

Vom Kompass zum digitalen Steuerpult

Wenn erste Transparenz geschaffen ist, lässt sich der Ansatz systematisch ausbauen. Rückmeldungen aus Telefonie, E-Mail, Online-Portal oder Kundenzentrum werden gebündelt und vergleichbar gemacht.

Das daraus entstehende Steuerungssystem für Kundenbeziehungen macht Risiken frühzeitig sichtbar, zeigt Ansatzpunkte auf und hilft bei der Priorisierung von Maßnahmen.

Führungskräfte erkennen:

  • Wo entstehen systematisch negative Erlebnisse?
  • Welche Maßnahmen zeigen Wirkung?
  • Wo sollte gezielt investiert werden?

So wird aus Feedback ein belastbares Führungsinstrument – kein Selbstzweck, sondern Grundlage fundierter Entscheidungen.

Warum systematischer Kundendialog wirkt

Richtig umgesetzt ermöglicht dieser Ansatz:

  • Kündigungsursachen erkennen, bevor sie sich verfestigen,
  • Prozesse gezielt verbessern statt punktuell reagieren,
  • Transparenz über Servicequalität und Kontaktpunkte gewinnen,
  • Bewertungen auf Plattformen wie Google, Trustpilot oder Check24 positiv beeinflussen,
  • Bürgernähe messbar stärken.

Partner berichten von spürbar reduzierten Kündigungsquoten in relevanten Segmenten sowie steigenden Weiterempfehlungen.

Ihr Einstieg: Optionen für mehr Kundennähe

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Kundenerwartungen steigen – sondern wie transparent Ihr Stadtwerk heute gesteuert wird.

Möchten Sie wissen, an welchen Stellen in Ihren Prozessen Unzufriedenheit entsteht – und wie sich daraus klare Handlungsprioritäten ableiten lassen?

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Denn wer Prozesse sichtbar macht, stärkt Kundenbindung – und vermeidet Abwanderung, bevor sie zum Problem wird.